Unterart: Belua  Tiaret  Bagha  Tendua  Vulpis  Duna




Name:
Belua

Aussehen:
Belua Mortalia, oder in der Welt auch einfach als Belua bekannt, sind tierähnliche Wesen die je nach Art von kleinen bis hin zu sehr großen Wesen heranwachsen können. Ihre Vielfalt ist überwältigen, denn im Grunde könnten sie jegliche tierische Formen besitzen.
Doch nach vielen Jahrhunderten entwickelten sich vor allem drei Oberarten heraus, die sich besonders durch ihre Anpassung weiterentwickelten und überleben konnten.
Somit ist in der heutigen Zeit nur noch die Katzen- (Belua Felidae) Wolfs- (Belua Canis lupus) und Fuchs Art (Belua Vulpis) vertreten und erhalten geblieben.

Diese Wesen haben meistens ein tierähnliches Gesicht mit den typischen Merkmalen ihrer Rasse, doch gehen sie, wie auch Menschen auf zwei „Beinen“ und können Gegenstände sowie Waffen bedienen. Neben den tierähnlichen Gattungen (z.b Tiaret und Bagha), gibt es auch menschenähnlichere Arten (Tenduas, Vulpis) deren Gesichter wie bei Elfen oftmals hohe Wangenknochen (manchmal auch eher runde Gesichter, je nach Tierart), leicht schräg gestellte, mandelförmige, große Augen und feine Gesichtszüge auf.
Der gesamte Körper ist meistens durchzogen mit vielen, feinen Härchen, das als Fell dient, doch wurden auch schon Ausnahmen gesichtet, die kaum mehr die typische Behaarung aufwies. Auch die, für das Tier typische Fellfärbung sowie Musterung ist oftmals anzutreffen.
Dazu besitzen sie in den meisten Fällen, für das Tier einen typischen Schwanz sowie pfotenähnliche Füße.
Sie haben eine hohe Intelligenz, die an die eines Menschen heranreicht, sowie sogar übersteigt und haben je nach Art, oftmals ein verführerisches und geheimnisvolles Aussehen. Es scheint fast so, als ob sie von einer Art Aura umgeben werden, die andere Rassen anzuziehen scheint, oder sie abschreckt.
Je nach Auftreten könnten sie sogar den Elfen eine Konkurrenz sein, wäre da nicht ihr tierähnlich, geprägtes Verhalte (so werden sie, aufgrund eines weit verbreiteten Volksglaubens, eher als verzauberte Wesen, die im Bunde mit einem Dämon stehen bezeichnet, die durch ihre Aura unschuldige Wesen in ihr Unglück stürzen.)

Je nach Vorkommen, haben sich diese Wesen ihrer Umgebung bestmöglich angepasst, auch was ihre Kleidung anbetrifft.
Kleiden tun sich die Belua in helle oder dunklen Farben, die zu ihrer Umgebung passen.
Oftmals tragen sie wundervolle, weiche Stoffe oder auch mal eine Lederrüstung. Metallerne Rüstungen verabscheuen sie hingegen zutiefst, da diese sie behindert und äußerst schwer ist.
Durch ihre Schnelligkeit und andere Vorteile als Tierwesen brauchen sie solche schweren Rüstungen im Grunde auch kaum.

Unterscheidung zwischen Katzen- Wolfs- und – Fuchsarten.

Während man die katzenähnlichen Wesen oftmals isoliert in ihren eigenen Siedlungen, sogar ganzen Reichen vorfindet und sie meistens die Nähe der Menschen meiden, gehören die Füchse zu der neugierigsten Art. Diese leben oftmals in der Nähe von Menschen- oder Elfensiedlungen, wo sie sich versuchen unter diese zu mischen und demensprechend auch ähnliche Kleidung tragen. Es gibt jedoch auch einige Fuchsarten, die wie Katzen, eher in Wäldern oder sogar Wüsten und Steppen (z.B bei Wüsten- oder Waldelfen) ihr Dasein verbringen. Wölfe dagegen meiden am meisten die anderen Rassen und Leben oftmals in dunklen Wäldern und zwischen Bergschluchten. Sie gelten als eines der aggressivsten Völker der Belua.

Lebensraum:
Je nach Rasse, überall auf der Welt der sieben Inseln verteilt.

Lebenserwartung:
Die Lebenserwartung der Beluas ist höchst umstritten. Es gibt welche die, ein eher kurzes, bescheidenes Leben führen und solche, die sogar über 100 Jahre und älter werden können. Es wird aber vor allem vermutet, dass das erreichbare Alter – wie so vieles anderes – von der jeweiligen Rasse abhängt.

Gesellschaft:
Diese unterscheidet sich sehr stark nach den einzelnen Unterarten.

Verhalten gegenüber Anderen:
Eigentlich sind diese Wesen wie alle anderen auch ein friedliches Völkchen (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen), doch scheinen ihnen ihre animalischen Gene in den Kopf gestiegen zu sein, und sie ein wenig heißblütiger gemacht zu haben. Denn sie sind leicht zu erzürnen und vertreten dann auch ihre Meinung. Vor allem Katzen scheinen oftmals auch eine sehr arrogante und hochnäsige Art an sich zu haben, die sie oftmals in Schwierigkeiten bringt... während Füchse zwar sehr neugierige Tiere sind, jedoch auch oftmals sehr viel Misstrauen gegenüber anderen Wesen zeigen.
Doch Waffen ziehen sie bei kleinen Streitereien nur in den seltensten Fällen. Nur die Wölfe und Löwen scheinen eine Ausnahme in dieser Hinsicht zu sein…da sie nur Leben um zu überleben und somit jeder Gefahr ins Auge blicken und diese auch oftmals mit Gewalt zu lösen versuchen.
Katzen, Wölfe, sowie auch die Füchse sind jene, die in einem Kampf eher ihre Waffen, als die Magie benutzen, was nicht bedeutet, dass sie schlechter zaubern könnten als andere Wesen. (sofern sie in diesem Gebiet unterrichtet worden sind... was jedoch eher seltener der Fall ist) Einige scheinen ihre magische Begabung in ihrer Einzelexistenz komplett abgelegt zu haben…während man bei den anderen Arten durchaus ab und an einen Magierlehrling vorfinden kann.

Besonderheiten:
Besonderheiten liegen in den verschiedenen Rassen, jedoch haben alle die Eigenschaften und Vorzüge ihrer gemeinsamen, tierischen Gene wie z.B. einen feinen Geruchs- und Gehörsinn, sowie Schnelligkeit, Ausdauer oder auch Stärke. Dazu können sie auch eine gute Balance, oder Zielgenauigkeit besitzen, nachts gut sehen und haben einen feinen Sinn für Gefahren.

Trotz ihres humanoiden Aussehen, werden sie jedoch durch ihre Besonderheiten in vielen Augen als Tiere (Belua) angesehen (was ihnen auch die Abkürzung ihres Rassennamens eingebracht hatte Belua=Tier, Mortalia=Menschenähnlich) und haben somit noch immer gegen Vorurteile zu kämpfen.
Nicht selten werden diese, eher scheuen und unter sich bleibenden Wesen als das Übel dargestellt, sollte sich etwas Schlechtes ereignen. Nur die Elfen und andere naturverbundene Rassen, mit denen viele dieser Wesen oftmals gemeinsam leben, scheinen die Natur der Beluas zu verstehen und Diese zu akzeptieren.

Beluas brauchen nur in den seltensten Fällen ein Transportmittel wie z.B Pferde. Durch ihre Gene besitzen sie die Schnelligkeit und Gewandtheit ihrer Rasse, was sie zu einem Gefährlichen Gegner machen kann.

Geschichte:
Woher die Beluas ursprünglich herstammen weiß man bis heute nicht so genau. Gerüchten zufolge soll es jedoch alte Schriftrollen geben, die sich insbesondere mit diesen Wesen beschäftigen und all ihre Geheimnisse aufbewahren. So hofft man mit dem Fund dieser Schriften endlich all die bisherigen, offenen Fragen über die Tierwesen lösen zu können, vor allem deren Abstammung oder ihrer Heimat. Nicht umsonst wird gemunkelt, dass diese Wesen einst aus einem der Portale hergekommen waren und die 7 Inseln zu ihrer neuen Heimat gemacht hatten.
 


© Tiradorm 2007-2009